Heute gemeinsam mit meinem Sohn auf Abräumtour der Hornissen-Kästen: 20 Kästen gesammelt, kleine Nester im Wald freigelassen. Die imposanten großen Nester, auch eines aus einem Livestream, behalte ich für Fachvorträge. Beeindruckende Bilder der Nester und ein prächtiges deutsches Wespen-Nest zeigen die faszinierende Vielfalt der Insektenwelt. Ein Aufruf, die Natur zu schützen und das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Wesen zu schärfen. 🌿 #Naturschutz #Hornissen #Insektenvielfalt #Naturerlebnis
Einsätze
2023
Manchmal sind die Lösungen für scheinbare Probleme einfacher, als wir denken. Ein Kunde rief uns wegen eines Hornissennests in seiner Garage an. Nach einer sorgfältigen Begutachtung stellte sich heraus, dass die Hornissen an dieser Stelle keine Störung verursachten. Wir entschieden uns, sie in Ruhe zu lassen, um ihre natürliche Aktivität nicht zu beeinträchtigen.
Um den Holzboden zu schützen, platzierten wir einen Plastikeimer unter dem Nest, der durch eine Blache die Flüssigkeit auffing. Zwei Monate später können wir stolz berichten, dass die Hornissen ungestört bauten, ohne Schäden zu verursachen – abgesehen von gelegentlichem Geruch. Der Zeitaufwand betrug lediglich etwa eine Stunde.
Diese Erfahrung lehrt uns, dass ein harmonisches Zusammenleben mit der Natur möglich ist, wenn wir Geduld und Verständnis zeigen. Manchmal sind die Lösungen einfacher, als wir denken, und bringen uns in Einklang mit unserer Umwelt.
Bienenvölker hatten sich über Jahre in einer Firmenfassade eingenistet. Aus Rücksicht auf die Bienengesundheit und die Mitarbeiter entschied man sich für eine Umsiedlung. Dabei wurden Zugänge geschaffen und die Bienenvölker behutsam in neue Behausungen umgesiedelt. Um Stress zu vermeiden, erfolgte dies für Volk 4 und 5 an einem separaten Tag, eine Woche später. Diese Vorgehensweise sicherte das Wohl der Bienen und ermöglichte eine reibungslose Anpassung an ihre neue Umgebung.
Honigbienen als Untermieter
Die Imkerei Hablützel wurde gerufen, um deutsche Wespen aus einem Rollladenkasten auf einer Terrasse zu entfernen. Die Wespen hatten sich an den Essensresten der Familie bedient und die entspannte Atmosphäre gestört. Die Imkerei empfahl eine Umsiedlung, um Mensch und Tier Ruhe zu verschaffen. Das Nest war größer als erwartet, mit beeindruckenden 30 cm langen Wabenteilen. Die Wespen wurden fachgerecht betäubt, die Waben wurden behutsam aus dem Kasten genommen und nach der Umsiedlung im Wald wieder zusammengesetzt. Die Wespen können nun das natürliche Umfeld erkunden, ohne Menschen zu stören, während die Familie ihre Terrasse wieder genießen kann. Dieses Ereignis betont die Bedeutung des respektvollen Miteinanders von Mensch und Natur.
Die Reportage handelt von David Hablützel, einem Imker aus Schlatt, der sich auf das Umsiedeln von Bienen, Wespen und Hornissen spezialisiert hat. Zwischen Frühling und Herbst erlebt er seine Hochsaison und absolviert 200 bis 250 Einsätze pro Saison. Er betrachtet seine Arbeit als Faszination, die ihm Freude bereitet und gleichzeitig der Natur zugutekommt.
In der Reportage besucht Hablützel einen Kunden in Pfyn, dessen Estrich von Gemeinen Wespen bewohnt wird. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ronny Ochsenbein begutachtet er die Situation und verwendet verschiedene Werkzeuge, darunter eine eigens entwickelte Einsaugbox, um die Insekten behutsam einzufangen und umzusiedeln.
Hablützel betont, dass Bienen, Wespen und Hornissen Nutztiere sind, und sein Ziel ist es, ganze Nester komplett umzusiedeln, wobei er besonders darauf achtet, die Königin einzufangen. Die Umsiedlung gestaltet sich kompliziert, da sich die Wespen auch in die Hausisolation eingenistet haben.
Nachdem die Umsiedlung abgeschlossen ist, werden die gefangenen Insekten in einem Waldstück in die Freiheit entlassen. Hablützel verdient mit seinen Umsiedlungen genug, um damit seine Familie über das Jahr zu versorgen, obwohl er betont, dass es nicht um das Geld geht. Seine Leidenschaft für das Umsiedeln von Insekten hat er gefunden, auch wenn er hin und wieder gestochen wird, was er jedoch als Teil seines Berufs akzeptiert.
Honigbienen im Dach – 22.06.2023 Von unerwartetem Besuch zu einer bienenfreundlichen Umsiedlungsaktion: Eine Büroinvasion mit einem Happy End Manchmal geschehen die erstaunlichsten Dinge in den unerwartetsten Orten. In einem ruhigen Bürogebäude hat sich über mehrere Jahre hinweg ein bemerkenswertes Ereignis abgespielt. Honigbienen hatten unbemerkt ihr Zuhause im Dach des Gebäudes […]
Ein Bienenvolk hat sich im Kamin eines Gebäudes in Bern niedergelassen. Ohne Hilfe von Schutz und Rettung haben wir die Bienen gerettet und den Zugang dauerhaft verschlossen, um zukünftige Ansiedlungen zu verhindern.
Das Bienenvolk, bestehend aus Honigbienen, hat sich in einem Dach inmitten der Stadt Zürich ein gemütliches Zuhause geschaffen. Nachdem das Volk umgesiedelt wurde, wird der geerntete Honig, etwa 3 Kilogramm, wieder dem Bienenvolk zugeführt.
Im Folgenden finden Sie eine Bilderserie, die den gesamten Einsatz dokumentiert.
Einsatz Umsiedlung Honigbienen Mai 2023, Highlight Der helle Bereich sind die Bienen in der Fassade Der helle Bereich sind die Bienen in der Fassade …. wir dachten, wir wären fertig…… „das kleine Volk noch einsaugen, dann zusammenräumen“ dachte ich und auf einmal regnets mir sehr viel Bienen auf den Kopf. […]
Bei der Umsiedlung eines Bienenvolks aus einer Fassade werden zunächst alle benötigten Materialien vorbereitet. Anschließend wird eine Hebebühne platziert und die Holzfassade vorsichtig demontiert. Dabei wird das Bienenvolk mit seinen Waben entdeckt und durch einen Absaugmechanismus schonend eingesammelt. Die Waben werden einzeln entfernt und gesichert, wobei am Ende die Pollen- und Brutwaben abgenommen werden. Die Umsiedlung erfordert Fachkenntnisse und soll sicherstellen, dass die Bienen und ihre Brut unbeschadet in ihre neue Umgebung gebracht werden.