Die Reportage handelt von David Hablützel, einem Imker aus Schlatt, der sich auf das Umsiedeln von Bienen, Wespen und Hornissen spezialisiert hat. Zwischen Frühling und Herbst erlebt er seine Hochsaison und absolviert 200 bis 250 Einsätze pro Saison. Er betrachtet seine Arbeit als Faszination, die ihm Freude bereitet und gleichzeitig der Natur zugutekommt.
In der Reportage besucht Hablützel einen Kunden in Pfyn, dessen Estrich von Gemeinen Wespen bewohnt wird. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ronny Ochsenbein begutachtet er die Situation und verwendet verschiedene Werkzeuge, darunter eine eigens entwickelte Einsaugbox, um die Insekten behutsam einzufangen und umzusiedeln.
Hablützel betont, dass Bienen, Wespen und Hornissen Nutztiere sind, und sein Ziel ist es, ganze Nester komplett umzusiedeln, wobei er besonders darauf achtet, die Königin einzufangen. Die Umsiedlung gestaltet sich kompliziert, da sich die Wespen auch in die Hausisolation eingenistet haben.
Nachdem die Umsiedlung abgeschlossen ist, werden die gefangenen Insekten in einem Waldstück in die Freiheit entlassen. Hablützel verdient mit seinen Umsiedlungen genug, um damit seine Familie über das Jahr zu versorgen, obwohl er betont, dass es nicht um das Geld geht. Seine Leidenschaft für das Umsiedeln von Insekten hat er gefunden, auch wenn er hin und wieder gestochen wird, was er jedoch als Teil seines Berufs akzeptiert.